Zehntenstrasse 112-118, 4133 Pratteln


4 x 1-Zimmer-Wohnungen
4 x 2½-Zimmer-Wohnungen
4 x 3-Zimmer-Wohnungen
12 x 3½-Zimmer-Wohnungen
20 x 4½-Zimmer-Wohnungen

12 Autogaragen
21 Parkplätze im Freien

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Lage
Die Blockreihe befindet sich unmittelbar am Fuss des Blözen dem nördlichen Ausläufer des Adler-Bergs am Ostausgang des Dorfes an einem Waldgürtel. Bahn, Tram und Ortskern sind in 15 Gehminuten gut erreichbar. Die Buslinien 80 und 83 ab den Haltestellen Gehren- und Rank­acker bieten Anschluss im Viertelstunden Takt zum Dorfkern. Auch wenn unmittelbar neben den Geleisen der SBB gelegen, finden sich hier lauschige Plätze an der Ergolz oder auf der Schauenburg. Die Häuser haben zum Wald hin einen grossen Garten mit Spielplatz.
Zentehnstrasse_Rueckfassade_mit-SpielplatzBlick auf die Rückfassade mit dem kleinen Spielplatz.

Gründung der Baugenossenschaft NORD-WEST

Ende der 1960-Jahre benötigten die SBB insbesondere in Basel viele Angestellte im Verkauf, im Betriebs- und Unterhaltsdienst. Bewerberinnen und Bewerber für die offenen Stellen gab es in der Zentralschweiz, im Mittelland, im näheren Ausland und sogar in der Romandie. Oft scheiterte eine Anstellung und ein Umzug in die Agglomeration Basel jedoch am unbezahlbarem Wohnraum.
Deshalb sassen im Februar 1970 sieben Männer der SBB zusammen und bereiteten die Gründung einer Baugenossenschaft vor. Die Gründungsversammlung fand am 25. Februar 1970 in Anwesenheit von 23 Interessenten im Hotel Bristol in Basel statt. Baugenossenschaft NORD-WEST wurde als Name festgelegt, die Statuten genehmigt und dem neu gewählten Vorstand der Auftrag zur Durchführung eines Bauvorhabens und zu Verhandlungen mit den SBB über Kredite für einen Landkauf erteilt. An der ausserordentlichen GV vom 16. Dezember 1970 wurde beschlossen, das Baurecht und die vier Mehrfamilienhäuser an der Zehntenstrasse 112–118 in Pratteln, welche der SBB Generaldirektion zum Kauf angeboten wurden, durch die Baugenossenschaft NORD-WEST zu übernehmen. Im Februar 1971 konnten die ersten Eisenbahnerfamilien die Wohnung im Haus Nr. 112 beziehen.

Umfassende Renovation
Wegen diversen Schäden an den Fassaden musste 1993 eine Sanierung durchgeführt werden. Gleichzeitig mit dem Anbringen einer hinterlüfteten Fassade wurden auch die Fenster ersetzt und damit der Energieverbrauch verringert und die Lärmimmissionen des Bahnverkehrs stark vermindert.

Küchen- und Badsanierung im 2005
Neben der Sanierung der Küchen, der Bäder und der separaten WCs wurden auch die Wohnungseingangstüren, die Schliessanlage und die Lifte ersetzt bzw. saniert. Sämtliche elektrischen Installationen und die Lüftungs- und Heizungsanlagen wurden überprüft und angepasst.
Mit der Sanierung wurden im Haus Zehntenstrasse 112 die Möglichkeit genutzt, mit einem geringen Aufwand die 4 bestehenden 1-Zimmerwohnungen aufzuheben und in die 3,5 Zimmerwohnungen, rechts, zu integrieren. Dadurch konnten 4 grosse 4,5 Zimmerwohnungen, mit Dusche/WC und Bad/WC, geschaffen werden.
Durch eine geschickte Belegung von sechs während der Sanierung nicht vermieteten Wohnungen und die Planung der Ferien, konnten die Renovation zügig vorangetrieben und die Unannehmlichkeiten auf ein sehr geringes Mass reduziert werden.

Fernheizung ersetzt alte Ölheizung im 2017
Die alte zentrale Oelheizung welche die 48 Wohnungen mit Wärme und Warmwasser versorgt war in die Jahre gekommen. Sie musste deshalb erneuert werden.
Obwohl wir gemäss kantonalem Recht im BL die Oelheizung hätten ersetzen können, entschieden wir uns als umweltbewusste Eigentümerin ein zeitgemässes Heizsystem zu installieren, das den heutigen Anforderungen an die Umwelt und CO2-Reduktion entspricht.
Wir evaluierten zwischen Pellet-, Holzschnitzel- und Fernheizung. Nach Abwägen der Vor- und Nachteile entschieden wir uns für den Anschluss an die Fernheizung der EBL. Das Netz war bis an die Parzellengrenze ausgebaut. So konnten wir ohne grossen Aufwand die Liegenschaft anschliessen.
Die Fernheizung ist für die Liegenschaftsbesitzerin komfortabel, denn sie bedingt nicht hohe Investitionskosten, ist einfach in der Bedienung und im Unterhalt. Dem stehen etwas höhere Betriebskosten gegenüber, dies in Form des höheren Wärmepreises. Die Fernwärme ist derzeit erst zu ca. 80% CO2-neutral. Dies wird sich aber im Laufe der Jahre ändern, denn die EBL wird im Rahmen der Klimaneutralität den Anteil erneuerbar steigern müssen.
Gleichzeitig mit dem neuen Fernheizanschluss entschieden wir uns die Kaltwassereinführung von der Strasse ins Haus zu erneuern. Die parallele Leistungsführung hatte den Vorteil, dass nur ein Graben erforderlich war.
Mit dieser im Spätsommer 2017 umgesetzten Massnahme sind wir bei dieser Liegenschaft für die Zukunft gut aufgestellt und haben unsere interne Umsetzungsstrategie für klimafreundliche Heizungen umgesetzt.

Die Grüngruppe an der Zehntenstrasse
Leider musste wegen des Grabens zur Liegenschaft während der Heizungssanierung ein Baum gefällt werden. Dieser wurde mit einer Pflanzaktion zusammen mit Kindern im März 2021 mit einem Feldahorn ersetzt. Dies damit der kleine Spielplatz wieder beschattet ist. Ferldahorne können im Freistand eine beachtlich Grösse erreichen.

Ideal für Familien
Trotz der Lage am Geleise, ist es hier sehr ruhig. Im Wald des Blötzen kann man mit etwas Glück abends Rehe sehen. Auf der anderen Seite der Geleise befindet sich der Sportkomplex Sandgrueben mit Freibad und diversen Sportplätzen. Und der Rhein ist erstaunlicherweise nur 1,5 km weit entfernt.

Zehntenstrasse-Pratteln_mit-RosenBlick von der Strasse aus.Zehntenstrasse_Gang_mit-EinbauschrankDie Grundrisse sind durchdacht: Entrée mit Gang und Einbauschränken.Zehntenstrasse_KuecheDie im 2005 sanierten Küchen, hier eine die zu den Geleisen liegt, mit praktischem kleinen Balkon.Zehntenstrasse_Wohnzimmer_1Besonders reizvoll ist der Blick in den Wald des Blözen. Vom Balkon aus hat man auch den Garten im Blick – und Familien so immer eine Auge auf den Spielplatz.Zehntenstrasse-Feldahorn-Baumpflanzung_2021-03-04-BDie Kinder helfen dem Gärtner Cordasco tatkräftig.
GEWONA NORD-WEST
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