Dornacherstrasse 101, 4053 Basel


3 x 3-Zimmer-Wohnungen
1 x 4-Zimmer-Wohnung
2 x 5-Zimmer-Wohnungen
7 x Büro- oder Gewerberäume
4 x Autogaragen

Download Grundrisse (PDF, ohne Kellergeschoss)

Lage
Im Gundeli in der Nähe des Südausgangs zum Bahnhof SBB gibt es noch viele Einfahrten mit Hinterhöfen, wo sich noch Gewerbetreibende finden. Gegenüber dem Winkelriedplatz und nur 5 Minuten vom St. Magarethenpark liegt diese Trouvaille etwas versteckt und abseits der stark befahrenen Dornacherstrasse.
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Der Ursprung der GEWONA

Die Papierhandelsfirma Kupferschmid ging 1993 Konkurs. Am 25. Oktober 1995 kam das Fabrikations- und Verwaltungsgebäude auf die Gant. Die GEWONA konnte diese in der Substanz gut erhaltene Fabrik für 2,5 Mio Franken über den Fonds de roulement des Kantons Basel-Stadt erwerben.
Um minimale Mietzinseinnahmen zu generieren zog auf den 1. Januar 1995 die Vitelli Velobedarf AG in das damalige Papierlager und die Spedition ein. Mit den Architekten André Rochat, Jimmy Eicher und Hans-Jakob Wittwer wurde ein Umbauprojekt entwickelt, mit dem Wohnen und Arbeiten möglich wurde. Bis Mitte 1996 zogen sieben Gewerbe- und Büronutzer ein und es entstanden sieben Wohnungen.

Erste Fabrikumnutzung in Basel
Die Dornacherstrasse 101 war die erste Fabrikumnutzung in Basel. Die GEWONA wurde dafür mit dem SIA Nachhaltigkeitpreis 1996 und mit dem Basler Heimatschutzpreis 1997 prämiert.
Beim Einzug bewegten sich die Mieten auf dem Niveau von Neubauten. Dank einer umsichtigen Finanzpolitik der GEWONA und konsequenter Amortisation der zweiten Hypothek mussten die Mieten nicht erhöht werden. Die inzwischen vorgenommen Renovationen und die Gebäudehüllensanierung im Jahre 2013 (CHF 1,2 Mio) konnten aus Eigenmittel finanziert werden. Heute bewegen sich die Mieten im Durchschnitt 20% unter dem Quartierniveau.

Der Hausgeist stimmt
Der «Hausgeist» an der Dornacherstrasse stimmt. Wir hatten in den letzten 20 Jahren sehr wenig Mieterwechsel. Der Schweizer Tierschutz, die Vitelli Velobedarf, das InTeam, die Pro Velo, Jimmy’s Musikkeller und die Familie Friess sind noch Mieter der ersten Stunde. Erfreulich ist, dass es zwischen Wohnen und Gewerbe zu keinen Konflikten kommt, wie dies anderorts der Fall ist.
Das Spezielle an der Do-101 (Kurzbezeichnung für Dornacherstrasse 101) ist der Innenhof über dem Lager. Dank der dicken und belastbaren Betondecke konnte dieser begrünt werden. Die EG-Wohnungen haben so direkten Zugang. Immer wieder sind die Besucher erstaunt, dass man an der vielbefahrenen Strasse in so einer «Oase» wohnen kann. Auch die anderen Wohnungen haben durch die zurückversetzte Lage von der Strasse eine hohe Wohnqualität.

Ruhig und gute Besonnung
Auf dem Flachdach wurde im Jahr 2007 eine Photovoltaikanlage erstellt, die jährlich 24’000 kWh Strom erzeugt, der Bedarf von 7 bis 8 Haushaltungen. Mit dem Anschluss an die Fernheizung und der guten Wärmedämmung hat die Liegenschaft eine sehr gute Energiebilanz.
Erwähnenswert wäre zum Schluss, dass die GEWONA keine Neugründung ist. Die Wohngenossenschaft des SP Quartiervereins Bachletten-Neubad, die zum Erhalt des Bachlettendreiecks 1983 gegründet wurde, war besitzlos geblieben. Anstatt sie zu liquidieren, wurde sie für den Kauf der Dornacherstrasse benützt und umbenannt. Zu guter letzt wurde sie mit der Fusion der BG Nordwest gelöscht, doch der Name lebt weiter!
GEWONA NORD-WEST
Genossenschaft für Wohnen und Arbeiten
Geschäftsstelle
Wartenbergstrasse 40
4052 Basel
T 061 515 07 15
M 077 409 39 82
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