Heidenlochstrasse_74_Front

Heidenlochstrasse 74, 4410 Liestal


2 x 1,5-Zimmer-Wohnungen
4 x 2,5-Zimmer-Wohnungen
6 x 3,5-Zimmer-Wohnung
4 x 4-Zimmer-Wohnungen
2 x 5-Zimmer-Wohnungen

7 x Autoabstellplätze in der Einstellhalle
14 x Autoabstellplätze aussen

Heidenlochstrasse Grundrisse herunterladen

Lage
Die Heidenlochstrasse, im Osten von Liestal gelegen, führt durch ein Wohnquartier, das seit den Sechziger-Jahren des letzten Jahrhunderts einen regelrechten Bauboom erfahren hat. Derzeit werden die letzten Landreserven in diesem Quartier mit Wohnungen überbaut. Vor dem Haus hat es eine Bushaltestelle, die eine direkte Verbindung zum Bahnhof Liestal schafft, aber auch die Weiterführung Richtung Lausen sicherstellt. In Fusswegdistanz hat es die Sportanlagen Gitterli und das Gartenbad. Für die Kinder ist das Schulhaus in der Nähe.

Sozial handelnde Erben
Das Areal auf dem die Liegenschaft steht war früher ein Bauernhof mit grösserem Umland. Wie vielerorts wurde in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts der Bauernbetrieb aufgegeben. Das Land wurde von der Stadt Liestal der Bauzone zugewiesen. Dies ermöglichte auf dem landwirtschaftlich genutzte Grundstück Wohnungen zu erstellen. So wurden denn Ende der Sechzigerjahre, in der Zeit des Wirtschaftsbooms, mehrere sechsgeschossige Wohnblocks erstellt. Ein Gebäude wurde von den Eltern der verkaufenden Erben im Jahre 1969 erstellt. Das Wohnhaus war wohl eine Kapitalanlage aber kein Renditeobjekt im heutigen Sinn. Der Vater, im Bankbereich tätig, bewirtschaftete die Liegenschaft immer selber. Dadurch hatte er stets den persönlichen Kontakt zu allen Mieterinnen und Mieter. Die Liegenschaft wurde ordentlich unterhalten. Die notwendigen grösseren Sanierungen wurden mit moderaten Mietzinsaufschlägen umgesetzt. Bei den langjährigen Mieterinnen und Mieter wurde der Mietzins nie in dem Masse angepasst, wie es das Mietrecht nach Orts- und Quartierüblichkeit zulässt. Nach dem Tod der Eltern hatten die vier erbenden Brüder kein Interesse die Wohnliegenschaft in ihrem Besitz zu behalten. Sie entschieden das Haus zu verkaufen. Unsere Wohngenossenschaft erfuhr per Zufall über einen Bruder von der Verkaufsabsicht. Wir meldeten das Kaufinteresse an. Nach einer Besichtigung und Kaufverhandlungen konnten wir vor Weihnachten 2020 den Kaufvertrag mit Übernahme der Liegenschaft per 1. März 2021 unterschrieben. Die sozial eingestellten vier Brüder waren bereit uns das Haus zu einem fairen Marktpreis zu verkaufen. So ist es uns möglich die Mietverhältnisse ohne Mietzinserhöhungen weiterzuführen. Die verkaufenden Erben sind mit dem Verkauf an eine Genossenschaft glücklich. So schrieb uns der mit Vollmacht handelnde Erbe:
«Wir sind weiterhin glücklich, dass wir dieses, für uns bedeutende und auch emotionale Geschäft, mit einem zuverlässigen, glaubwürdigen und zukunftsorientierten Partner tätigen können.»

Zur Architektur
Das sechsgeschossige Wohngebäude wurde 1969 als Doppelliegenschaft von den Nachkommen der Bauersfamilie, denen das Land gehörte, erstellt. Die Haushälfte Nr. 72 ging in das Eigentum eines anderen Familienmitglieds über. Die beiden aneinandergebauten Häuser sind spiegelsymmetrisch gebaut, weisen also gleiche Grundrisse auf. Auf den ersten vier Wohngeschossen hat es eine 2-1/2 Zimmer, eine 3-1/2 Zimmer und eine 4 Zimmer-Wohnung. Im fünften und sechsten Geschoss wurde zulasten der 2-1/2 Zimmer Wohnung die 4 Zimmer-Wohnung vergrössert. Total hat es 18 Wohnungen. Ein guter Wohnungsmix welcher der heutigen Nachfrage noch immer gerecht wird. Die Gebäudekonstruktion ist klassisch für die Neubauten aus der Zeit des Wirtschaftsbooms. Die Böden und tragenden Wände sind aus Beton, dem aufstrebenden Baustoff dieser Zeit. Die Fassadenelemente und Zimmertrennwände wurden mit Backsteinen gemauert. In der Zeit des billigen Erdöls war eine gut isolierende Gebäudefassade noch kein Thema. Im Laufe der Zeit wurden jeweils die notwendigen Renovationen und Sanierungen vorgenommen. So wurden im Jahre 2003 neue Fenster eingebaut und die Fassade isoliert. Im 2004 wurde die Ölheizung ersetzt. 2013 gab es eine umfassende Innensanierung mit teils neuen Küchen sowie Ersatz der Ablauf- und Steigleitungen. Ebenso wurden die Bäder totalsaniert.
Aus heutiger Sicht sind die Wohnungen flächenmässig eher klein. Doch die Grundrisse sind gut proportioniert und die Räume zweckmässig angeordnet. Befindet man sich in einer Wohnung hat man kein einengendes Gefühl. Die zur Fassade nach innen versetzten Terrassen sind südorientiert.
Zeugen der aufstrebenden Automobilität sind die 14 Aussenabstellplätze und 7 Autoeinstellplätze in der gemeinschaftlichen Einstellhalle.
Ein schöner Baumbestand mit grossem Umschwung prägt die Umgebung.
hei_35-Zi-Wohnung_Gang-WohnzimmerBlick in eine 3,5 Zimmer-WohnungHei_KuecheEine der total sanierten Küchen.Hei_BadEin Badezimmer mit Duschkabine.Hei_Blick_BalkonBlick vom Balkon in den Garten.
GEWONA NORD-WEST
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